Huthi-Miliz im Visier: Israel weitet Angriffe im Nahen Osten aus
Newstime Pro 7 & Sat 1, Unterföhring, 30. September 2024
Interview mit Timo Michelsen zu dem Rundumschlag Israels gegen die sogenannte Achse des Widerstands im Nahen und Mittleren Osten nach der Tötung des Generalsekretärs der Hisbollah Hassan Nasrallah.
Auch nach der Tötung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah, gibt sich die Terrormiliz weiterhin kampfbereit: "Wir werden uns jeden möglichen Angriff stellen und wir sind bereit. Sollten die Israelis beschließen, auf dem Landweg einzumarschieren, sind die Widerstandskräfte bereit für ein Gefecht am Boden", sagt der stellvertretende Generalsekretär Naim Qassim.
Israel holt währenddessen zum Rundumschlag gegen seine Feinde aus. Einer davon befindet sich rund 1.800 Km entfernt im Jemen. Bei Hodeidah beschießt das Militär ein Kraftwerk und einen Hafen der Huthi-Miliz. Hier werden Waffen aus dem Iran vermutet.
"Es gibt keinen Ort im Nahen Osten, den Israel nicht erreichen kann. Keinen Ort, an dem wir nicht gehen würden, um unser Volk und unser Land zu schützen", sagt der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Eine Drohung an den Iran gerichtet, der Kopf der Achse des Widerstands, wie sich seine Verbündeten selbst bezeichnen. Darunter die Hisbollah im Libanon, die Hamas in Gaza, proiranische Milizen in Syrien und im Irak sowie die Huthi-Rebellen im Jemen.
"Die Taktik Israels ist, die Bedrohung durch die proiranischen Milizen - die Achse des Widerstands - aufzubrechen, und somit seine Sicherheit zu garantieren", sagt Christoph Leonhardt von Middle East Minds.